GenerationenZukunft

Das Modellprojekt GenerationenZukunft am See

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft startete im Februar 2007 das Modellprojekt „GenerationenZukunft am See“.  Das visionäre Ziel: Dortmund-Hörde soll sich zu einem der generationenfreundlichsten Standorte in Deutschland entwickeln. Die Aufgabe der Projektbeteiligten war es, erste Projekte zu entwickeln und modellhaft auszuprägen.

Potenziale der lokalen Ökonomie erkennen und entwickeln

Das Modelprojekt GenerationenZukunft am See war deshalb auf das erkennen und entwickeln solcher wirtschaftlichen Potenziale und Chancen konzentriert, die sich insbesondere in der lokalen Ökonomie realisieren lassen. In den vier strategischen Handlungsfeldern

  • Wohnen,  
  • Gesundheit,  
  • Einkaufen 
  • sowie Bildung, Kultur und Freizeit

wurden deshalb die lokalen Akteure identifiziert und für das Projekt sensibilisiert, bzw. mobilisiert. Das Modelprojekt wurde offiziell am 30. September 2008 abgeschlossen.

Die Ergebnisse sind im Abschlussbericht dokumentiert.
Der Kurzbericht steht hier als Download zur Verfügung.

Der Projekthintergrund: Demografischer Wandel bietet Chancen für wirtschaftliches Handeln

Wir werden weniger, älter und bunter

Mit dem demografischen Wandel verändert sich unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren massiv und nachhaltig. Mit dem viel zitierten Satz: „Wir werden weniger, älter und bunter“ wird insbesondere auf die Quellen des Wandels verwiesen. Es werden weniger Kinder geboren, die Lebenserwartung steigt und schließlich wird unsere Gesellschaft durch Zu- und Einwanderung eine zunehmende kulturelle Vielfalt aufweisen.

Herausforderung für die Wirtschaft

Vielfach unterschätzt sind die Herausforderungen für die Wirtschaft. Denn mit der Gesellschaft verändern sich auch die Kunden, verändern sich deren Erwartungen, Anforderungen und Bedürfnisse. Mit den Kunden wird sich deshalb auch die Wirtschaft selbst in wesentlichen Bereichen anpassen und verändern. Im gesellschaftlichen Wandel liegen deshalb auch wirtschaftliche Chancen.

Neue Chancen für die lokale Ökonomie

Das Wohnen ist für Menschen generell, insbesondere aber für die ältere Generation ein zentrales Thema. Rund um diesen Lebensmittelpunkt bieten sich neue Chancen für Handwerksbetriebe, etwa bei Anpassungsmaßnahmen im Wohnungsbestand oder bei der Neuerrichtung barrierefreien Wohnraums. Hinzu kommen haushaltsnahe Dienstleistungen, die über Pflegedienstleistungen oder den täglichen Menüservice hinausgehen. Auch in der Gastronomie oder im Bereich von Bildung, Kultur und Freizeit entwickeln sich neue, zielgruppenspezifische Angebote.

 

>>> Download 
(750 KB)
Kurzbericht "Projekt GenerationenZukunft am See Unternehmen nutzen die wirtschaftlichen Chancen des demografischen Wandels. Zusammenfassung der Projektergebnisse".